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GC Clustering - WIN WIN für alle - Beitrag im GC Jahrbuch 2008 - Dr. M. Timmermann und Dr. A. Deja
2008 ist auch dem überzeugtesten Verfechter traditioneller Business-Strategien schmerzhaft klar geworden, dass die Welt sich in einem fundamentalen Veränderungsprozess befindet, einem Paradigmenwechsel, der durch die Potentiale der Neuen Märkte (Emerging Markets) vorangetrieben wird. Zwei Milliarden neue Konsumenten und solche Unternehmen, die sich bereits erfolgreich neu aufgestellt haben, gestalten und prägen zunehmend diese Märkte mit ihren Nachfragemustern und Erwartungen.

Die grundlegende Machtverschiebung zwischen internationalen Wirtschaftskräften und -räumen verlangt nach einer globalen Prosperitätsteilung, die auf global verbindlichen ethischen Maßstäben, Vertrauen und Transparenz beruhen muss, um weltweit wirtschaftliche Stabilität und Nachhaltigkeit für Unternehmen jedweder Größe zu ermöglichen.

Viele Konzerne haben schon früh erkannt, dass es sich hier um einen unumkehrbaren Zukunftstrend handelt, und sind deshalb dem Global Compact beigetreten. Inzwischen erkennen aber auch immer mehr mittelständische Firmen die dringende Notwendigkeit, strukturelle Neuausrichtungen vorzunehmen. Eine zentrale Herausforderung ist für sie dabei die Umstellung von Produkten auf die Übernahme einer deutlich übergreifenderen Prozessverantwortung mit Cluster Partnern.

Ein wichtiges Beispiel ist in diesem Zusammenhang die Gesundheitswirtschaft, die entscheidend durch die Entwicklung der biomedizinischen Therapie verändert wird. Gerade die Biomedizin hängt elementar von Forschung, Technologieentwicklung und Ethik ab und verlangt deshalb in besonderer Weise nach Transparenz, Vertrauen und Compliance in Kooperationsprojekten auf globaler Ebene.

Aus diesem Grunde trat beispielsweise auch die Geister Medizintechnik unter Führung von TIMA dem Global Compact 2008 bei und hat sich so einen global gültigen ethischen Bezugsrahmen für ihre Unternehmensaktivitäten gegeben. Solch ein Bezugsrahmen ist für Konzerne wie Mittelständler gleichermassen essentiell, denn durch die Selbstverpflichtung zu den zehn GC Prinzipien und die Transparenz und Messbarkeit der täglichen lokalen Kommunikation wird der Vertrauensgewinn zwischen den Mitarbeitern und Partnern auch auf die Kunden, deren Stakeholder und Konsumenten übertragen.

Indem die Mitarbeiter diese Werte leben und damit subsidiär die ethische Verantwortung in den Prozessen übernehmen, werden Personen und Werte zum Treiber notwendiger rechtzeitiger Anpassungen an Herausforderungen, zum Risiko- Messer mit höchster Sensibilität für Fehlentwicklungen und zum Motor überdurchschnittlicher Business Performance. Durch diese Investition in die Mitarbeiter wird auch kontinuierliche Outperformance im Bereich der Finanzwirtschaft garantiert. All dies gilt es mit dem Mittel der Compliance zu organisieren, aber auch zu evaluieren und zu zertifizieren.

Tima LogoDie TIMA hat sich deshalb 2008 auf der Grundlage seines geschützten TIMA GC Cluster Modells zur Prosperitätsteilung mit dem TÜV Rheinland verbunden. Während die TIMA als Dienstleister für erfolgreiches Firmen-Remodeling, internationale Clusterbildung und Risikovermeidung in der Globalisierung die Strukturveränderungen der jeweiligen Unternehmen organisiert, managt und dokumentiert und so ihre gesellschaftliche Akzeptanz sicherstellt, übernimmt der TÜV Rheinland mit seinem speziell entworfenen STAR Programm die Evaluierung und Zertifizierung. Auf diese Weise wird die Messbarkeit der jeweiligen Unternehmensschritte und -ergebnisse gewährleistet und die Transparenz erhöht. Letztendlich stärken die TIMA und der TÜV Rheinland mit und durch ihre gemeinsamen Aktivitäten auch die Vertrauenswürdigkeit des UN Global Compacts: Denn die verstärkte Transparenz in den eigenen und Kundenprojekten und in allen Schritten auf dem Weg zur Realisierung der 10 Prinzipien stellt sicher, dass Selbstverpflichtungen nicht nur Absichtserklärungen bleiben – eine Win-Win-Situation für alle.

                                                                                                                                   Dr. Martina Timmermann
                                                                                                                                   Dr. Achim Georg Deja

 

Dr. Martina Timmermann und Dr. Achim Deja, TIMA Global Compact Cluster – Win Win für alle, in: Global Compact Jahrbuch  2008, Münster: Macondo, 2009, S. 112-113. 

 
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